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Theobald Hock - in der aktuellen Forschung

Literatur

2019 besuchte ein kleine Gruppe von deutschen Literaturwissenschaftlern Sonnberg/Žumberk. Von Roman Josefik, dem Kurator der Festung Sonnberg/Žumberk, bestens vor Ort betreut, waren die angereisten Wissenschaftler, hier Professor Dr. Eckehard Czucka genannt,  beeindruckt von Lage und Ortsbild Sonnbergs - ein Wehrdorf aus der frühen Neuzeit mit den Schwerpunkten Herrenhaus und Kirche.

Die historischen Gebäuden, die Artefakte und Wandmalereien etc. aus dem beginnenden 17. Jahrhundert - alles zugänglich und bestens restauriert. Das Ziel der Exkursion, einen Eindruck vom damaligen Umfeld und den Lebensumständen Theobald Hocks zu gewinnen, war gesichert.

Theobald Hock, hier respektlos Sonnberger "Lokalmatador" genannt, hat in der Zeit um die Wende des 16. zum 17. Jahrhundert zeitgeschichtlich als Sekretär und Vertrauter Peter Woks von Rosenberg, später als Besitzer des Gutes Sonnberg und als Literat mit seiner Dichtung "Schönes Blumenfeld" zweifellos tiefe Spuren hinterlassen (siehe Theobald Hock). Spuren, die im 19.Jahrhundert  erstmalig wieder aufgenommen und nachfolgend in der deutschsprachigen und tschechischen Literaturwissenschaft immer wieder thematisch aufbereitet und in Form von Forschungsberichten etc. publiziert wurden. Gerade in der jüngsten Vergangenheit erlebte Theobald Hocks Vita und sein literarisches Werk eine wahre Renaissance.
Erst in diesem Jahr 2019 (!) erschien ein aufwendiges 490-Seiten Werk  "Theobald Hocks Schönes Blumenfeldt (1601)" -Texte und Kontexte - in einem deutschen Verlag. Allein der akribische "Forschungsbericht 1601 bis 2018" von Eckehard Czucka umfasst 239 Seiten. Die folgenden Kapitel "Biographie und Überlieferung" und "Analysen und Andeutungen" spiegeln zudem den aktuellen Forschungsstand zu Theobald Hocks Vita und Werk wieder.

"Theobald Hocks Schönes Blumenfeldt (1601)"  Ralf Georg Bogner/Sikander Singh (HRSG) 2019, 490 S

http://d-nb.info/1179205499

Inhalt1 Inhalt2

Hochzeit

Wir werden uns bemühen, Genehmigungen zum Teilabdruck vom Verlag zu erhalten. Ein schwieriges Unterfangen. Aber es sind einige Forschungsberichte dabei, die wir möglichst auch Interessierten zugänglich machen wollen.

Grundsätzlich ist es schade, dass diese wichtige und interessante Seite der Geschichte Sonnbergs und seiner Protagonisten zu Beginn des Dreißigjährigen Krieges heute regional und überregional so wenig beachtet und geschätzt wird.

Mit Theobald Hock haben wir hier in Sonnberg/Žumberk eine lokale Persönlichkeit von Rang, die offensichtlich von Wissenschaft und Forschung als Person der Zeitgeschichte und als Literat anerkannt und gewürdigt wird: Das Sonnberg der Renaissance - ein sehenswertes Bau- und Kulturdenkmal und Theobald Hock als eine historische und literarische Größe in jener Zeit!

 

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